Kaufmännische Berufsschule Lachen
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Rivella Challenge 2011

Auch dieses Jahr nahmen drei Mannschaften der Kaufmännischen Berufsschule an den Schweizerischen Berufsschulmeisterschaften in Luzern/Sursee teil. Das Futsal-Team konnte mit einem tollen 5. Rang überzeugen!

Volleyball: Zum ersten Spiel trat die Mannschaft mit gerade fünf Spielerinnen an. Es stellte sich heraus, dass dies kein Nachteil war, da BS Rüti mit nur vier Spielerinnen antrat. Der erste Sieg (26:14)! Beim Zuschauen wurde der Mannschaft klar, dass ein Sieg gegen den nächsten Gegner, KBZ St. Gallen, locker möglich sein könnte. Leider konnte KB Lachen die Bälle zu Beginn des Spiels nicht sauber annehmen und die Aufholjagd scheiterte schlussendlich mit dem Endresultat (17:27). Eine Qualifikation war immer noch möglich. Im folgenden Spiel trotzte KB Lachen gegen KVBL Liestal mit Blocks und Hechtsprüngen. Das Endresultat 14:21 entsprach dem Spielverlauf. Die Niederlage gegen KBZ St. Gallen hatte einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Das zweitletzte Spiel der Vorrunde verlor KB Lachen gegen BBZB Heimbach, die gleichauf mit KVBL Liestal waren mit 11:25. Gemäss der Punkteverteilung war ein Weiterkommen weiterhin möglich und KV Aarau, der letzte Gegner, an der Gruppenspitze.

 

Die Chance weiterzukommen bestand weiterhin, falls das letzte Spiel mit einem Sieg endet und KBZ St. Gallen ihr Spiel verliert. Was jene Mannschaft auch tat gegen die bisher Punktelosen, jedoch KB Lachen ebenso (15:20). Dies bedeutete zum Schluss, dass die Direktbegegnungen unter den letzten drei Gruppen ausgeglichen waren und die Punktedifferenz entschied, dass KBZ St. Gallen weiterkam.                       

                           

Unihockey: Trotz eines Kaltstarts gewannen wir unser Auftaktspiel gegen die Auswahl der BB Winterthur souverän mit 6:0. Im zweiten Spiel die BS Lenzburg führten wir auch relativ schnell mit einem 2:0 Vorsprung, durch diese falsche Sicherheit liessen wir uns zu einer verspielten Variante verleiten, so dass es zu einem offenen Schlagabtausch kam, denn wir leider in den letzten Sekunden 7:6 verloren. In der Begegnung im Innerschweizer Derby gegen die BBZB Luzern gerieten wir rasch in Rückstand, den wir nie wettmachen konnten und somit mussten wir uns 6:3 geschlagen geben.

 

Aufgrund der drei bestrittenen Partien war die Ausgangslage für das letzte Gruppenspiel gegen das Team der BBZ Uzwil-Flawil klar: Verlieren verboten, um den dritten Gruppenrang zu erreichen und somit in die Sechzehntel-Finals ein zu ziehen. Mit dieser Vorgabe gingen wir entschlossen ans Werk und konnten uns rasch ein Resultat von 4:2 zu unseren Gunsten erspielen. Prägnant für dieses Spiel war die taktische Meisterleistung unseres Teams, das Resultat zu verwalten und mittels konsequenten Passspiels, die Gegner zu viel Laufarbeit zu zwingen. Der Sieg war perfekt und der dritte Gruppenrang erreicht.              

                           

Im Sechzehntelfinal ging es im Kantonsderby gegen die KBS Schwyz. Beide Teams schenkten sich nichts, erst nach einer Zweiminutensperre gegen die KBS wurde das Skore zu unseren Gunsten eröffnet. Wir versuchten wieder mit einer defensiven Strategie uns über die Zeit zu retten, mussten aber trotzdem in der neunten Minute den Ausgleich hinnehmen. Da unser Gegner durch unsere defensive Spielweise wiederum zu viel Laufarbeit gezwungen wurde, konnten wir bereits nach 40 Sekunden auf 2:1 erhöhen. Die restliche Spielzeit verlegten wir uns wieder auf das Ballhalten hinter dem gegnerischen Tor und konnten dank der ungestümen Art unseres Gegners (viele Foulspiele) das Resultat über die Zeitretten.      

 

Im Achtelfinal bekamen wir es mit der Auswahl des BBZ Zürich P/R zu tun. In diesem Spiel mussten wir uns klar dominieren lassen und der Gegner zog bald mit einem 3:1 davon. Erst nach diesem Vorsprung liess das gegnerische Pressing leicht nach, so dass wir auf 3:2 verkürzten konnten. Innert einer Minute erhöhten diese aber auf 5:2 und uns gelang nur noch ein Tor, so dass wir unsere Träume auf die Viertelfinals beerdigen mussten.     

                

Futsal: Zum ersten Mal in der Geschichte der Schweizerischen  Berufsschulmeisterschaften trugen die Verantwortlichen aus Luzern/Sursee eine Kategorie Futsal (Hallenfussball) durch. Auf einem Handballfeld(40x20) spielten je 4 Feldspieler und 1 Torhüter pro Team gegeneinander. 

                                                                                                                   

Die erste Partie gegen Uster hatte bereits vorentscheidenden Charakter, denn in einer 4er Gruppe war jeder Punktgewinn wichtig. Konzentriert ging das Team der KBL ans Werk. Aus einer gesicherten Abwehr gelang es immer wieder Chancen zu kreieren. Ein Pfostenschuss blieb leider die magere Ausbeute der zahlreichen Möglichkeiten. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft brachte letztlich die Entscheidung. Ein Querpass konnte von den Angreifern abgefangen werden. Der Rest war Formsache, und die Lachner hatten ihren Fehlstart.                                                                                                                                  

Die Mannschaft zeigte in der Folge keine Nerven und bezwang Chur 2:1 und Dietikon nach reifer Leistung 3:0. Da alle für das KBL-Team spielten, erreichte es trotz Startniederlage den Gruppensieg. Als bester Torschütze zeichnete sich Dimitri Dubach, 3-Ligaspieler des SC Siebnen, aus, der dreimal ins Schwarze traf.                            

                                               

Im Viertelfinal trafen die Märchler auf die Mannschaft der Business-School Zürich. Die Motivation der Akteure war riesig, denn dieser grossen Berufsschule wollte man unbedingt die Stirn bieten. Taktisch spielten die KBLer eine starke Partie, denn die Zürcher hatten keine echte Torchance. Auf der anderen Seite wurde kurz vor Spielmitte der Matchball vergeben, als eine klare Tormöglichkeit leider vergeben wurde. Ein Pfostenschuss im zweiten Abschluss wiederspiegelte das eigentliche Kräfteverhältnis zwischen den beiden Teams. So musste das Elfmeterschiessen entscheiden, welches leider mit 0:1 verloren ging. Der Auftritt der KBL-Spieler darf aber als Erfolg gewertet werden, denn die Mannschaft zeigte eine reife Leistung auf technisch hohem Niveau.

 

Trotz den Niederlagen in letzten Spielen war die Teilnahme an der Rivella Challenge 2011  ein voller Erfolg und die positiven Erfahrungen, der Austausch und das sportliche Messen mit Lernenden anderer Berufsschulen und Branchen bleiben uns sicherlich in guter Erinnerung.

 

 

Datum: Mi, 30.11.2011
Rubrik: Schule
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